Materialkunde Teil 2 - Metall | hochbett-berater.de |© Vladislav Kochelaevs & quka - Fotolia.com

Kleine Materialkunde – aus welchen Materialien werden Hochbetten gemacht? TEIL 2

Herzlich willkommen zum zweiten Teil unserer kleinen Materialkunde.
Nachdem wir uns im ersten Teil mit Massivholz befasst haben, gehen wir heute auf ein Material ein, dass unserer Meinung nach nur bedingt im Kinderbetten-Bereich etwas zu suchen hat: Metall.

Ein Hochbett aus Metall im Kinderzimmer?

Hochbetten aus Metall sind eigentlich unverwüstlich. Das ist ihr größter Vorteil. Bis auf den Lack, der irgendwann an den stark beanspruchten Stellen abplatzen kann, sind diese Betten nicht kleinzukriegen.
Deshalb sind sie nicht nur in Kinderzimmern zu finden, Hochbetten aus Metall werden auch von Erwachsenen gerne genutzt und natürlich im Bereich Jugendherbergen, Ferienhäuser und Ferienwohnungen, wo die Betten extrem beansprucht werden, kommen derartige Betten zum Einsatz.
Auch in kleinen Wohnungen ist Platz Mangelware und da lohnt sich ein Hochbett besonders. Der untere Bereich des Hochbetts kann von Kindern als Spielplatz, für Hausaufgaben und für Erwachsene als Arbeitsplatz genutzt werden.

Das Hochbett aus Metall wirkt jung und dynamisch

Hochbetten dienen im Jugend- und Kinderzimmer als kleine Rückzugsoase. Jugendzimmer sind natürlich nach modernen Gesichtspunkten eingerichtet, und da es die Jugend gerne frech und stylish mag, sind Hochbetten aus Metall in dem ein oder anderen Zimmer zu finden. Wer es grob und kühl (oder sagt man hier besser cool) mag, der ist mit dem Metallbett gut beraten.
Metallbetten wirken beim ersten Betrachten zwar als kühl, wenn sie aber mit dem restlichen Mobiliar eine Einheit bilden, kann das Zimmer dadurch sehr dynamisch, frisch und jugendlich wirken.
Wir erwähnen es lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig: Besonders bei Kindern sollte man darauf achten, dass das Hochbett gegen Herunterfallen geschützt ist. Am besten hilft eine dementsprechend hohe Absicherung aus Metall oder beim Holzbett natürlich aus Holz. Auch als Erwachsener macht man oft unbewusste Schlafbewegungen und das könnte auch dazu führen, dass man aus dem Hochbett aus Metall fällt. Aber – das wollen wir an der Stelle auch nicht verschweigen – die meisten Unfälle in Zusammenhang mit einem Hochbett passieren NICHT im Schlaf, sondern tagsüber!

Holzbetten wirken behaglich

Ein Hochbett aus Metall hat durchaus seine Berechtigung, dann muss jedoch der Rahmen stabil ausgeführt sein, das Hochbett muss kippsicher und standfest sein und darf auch bei stärkeren Bewegungen nicht schwanken.
Anders als ein Hochbett aus Metall wirkt jedoch das Hochbett aus Holz. Natürlich muss auch das Hochbett aus Holz stabil ausgeführt sein. Aber Holz ist aber nunmal der natürlichste Grundstoff, das merkt man schon am Geruch, an der Art, wie Holz durch Aufnahme und Abgabe von Wasser das Raumklima positiv beeinflussen kann. Beim Berühren ist das Holz einfach wärmer, es leitet nämlich schlechter als Metall und so kann es einem nicht passieren, dass man nachts hochschreckt, weil man versehentlich das über Nacht ausgekülte Metall berührt hat. Das Schlafgefühl scheint in einem Holzbett damit einfach besser zu sein.