Das Hochbett |Photos by Flexa & Hoppekids

Das klassische Hochbett – ein Raumwunder

Das klassische Hochbett eignet sich besonders für kleine Räume oder solche mit wenig Stellfläche.
Die Liegefläche befindet sich ungefähr in 1,50 m Höhe, manchmal ist sie auch noch höher angebracht. Das ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Zugang zum Bett erhalten Sie über eine Leiter (in seltenen Fällen auch über eine Treppe) – aber keine Sorge: Die ist stabil und breit genug, so dass auch jeder Erwachsene sie gefahrlos nutzen kann, denn die Kinder wünschen sich ja ihren Gute-Nacht-Kuss und das Bett muss auch bezogen werden.

Das Hochbett aus Holz, Metall und MDF

Hochbetten sind in der Regel aus Holz gefertigt, zumindest die, die ihren Weg in die Kinderzimmer finden. Das hat mehrere Gründe, die wir im Thema Woraus werden Hochbetten gemacht? Teil 1, eingehend erläutern.
Natürlich gibt es auch Hochbetten aus anderen Materialien, beispielsweise aus MDF oder Metall. Aus Gründen der Stabilität, Verarbeitbarkeit und aufgrund eines angenehmeren Wohnklimas hat sich Massivholz bei Hochbetten aber durchgesetzt.

Das ideale Multifunktionsmöbel

Ein Tipp für alle, die besonders auf platzsparende Lösungen angewiesen sind: Der Raum unter dem Bett lässt sich je nach Modell wunderbar mit weiteren Möbeln ausstatten. Eine Sitzecke, ein Schreibtisch oder auch Regale und Schränke kann man dort integrieren. So gewinnt man mit einem Möbel gleich mehr Platz und kann auch in einem relativ kleinen Zimmer genug Platz zum Spielen schaffen.

Das ideale Alter für Hochbetten

Für Kinder eignen sich Hochbetten ab einem Alter von ca. fünf bis sechs Jahren. Als Eltern sollte man aber immer seine eigenen Sprößlinge im Blick haben und überlegen, ob sie reif genug sind. Sie sollten die Treppe problemlos rauf und runter kommen (auch nachts, wenn es dunkel ist!). Außerdem sollte der Schlaf nicht zu unruhig sein, sonst steigt die Gefahr des Absturzes.
Um die Kleinen generell vor einem Sturz zu schützen, sollte ein Gitter, eine sogenannte Absturzsicherung (von einigen Herstellern auch als Sicherheitsumrandung oder Rausfallschutz beworben), von mindestens 16 cm Höhe am Bett angebracht werden. In diesem Zusammenhang wird wichtig, welche Matratzen sich für das Hochbett am besten eignen, denn ist diese zu hoch, nützt die Absturzsicherung nichts mehr.

Geprüfte Sicherheit – Das Beste für Ihr Kind!

Generell ist die Sicherheit bei Kindermöbeln ein sehr wichtiges und großes Thema. Dazu gehören nicht nur allein die Stabilität des Möbels, sondern auch die Verarbeitung und Langlebigkeit sowie die Themen Lacke und Farben und einiges mehr.
Ein wichtiger Hinweis auf die Tauglichkeit bieten die Sicherheits-Siegel z.B. vom TÜV oder ähnliches und natürlich gewisse DIN-Normen, die eingehalten werden müssen.
Sehen Sie sich also die Hersteller der Betten gut an! Es ist unwahrscheinlich, dass Discounter-Ware aus Fernost mit Qualitätsware aus Europa mithalten kann. Ebenso gibt es Hersteller, deren Betten besondere Merkmale aufweisen, die für mehr Stabilität stehen. Mehr dazu finden Sie im Bereich Hochbett-Hersteller getestet.

Übrigens: Wussten Sie, dass Hochbetten keine Erfindung unserer Zeitsind? Bereits in früheren Jahrhunderten baute man Hochbetten, um sich vor der feuchten Kälte zu schützen, die von Steinböden ausgingen. Wir alle wissen ja, Wärme steigt nach oben und sammelt sich dort. So war es früher im Hochbett immer behaglich warm.